Tag der Musterung
Der Tag der Musterung begann für mich um 5 Uhr da ich von der Zweigstelle der Bundeswehr, Wiesbaden, knapp 86km wegwohnte musste ich früh los. Nach einer Stunde fahrt kam ich um 8.50Uhr an und mein Termin war für 9.30Uhr angesetzt. Ich begab mich also in das Gebäude und wurde erst einmal durch einen Wachmann überprüft. Einladung vorzeigen Ausweißen und dann sagte dieser mir den Weg zur Anmeldung. Bei der Anmeldung wurde ich freundlich begrüßt und sofort gefragt ob ich fit wäre und wie ich hierhergekommen sei. Als ich erwiderte ich kam mit dem Auto wurde die Fahrzeit und die Kilometeranzahl aufgeschrieben für die spätere Fahrtkostenrückerstattung. Diese wurde mir 1 Monat später überwiesen. Der Zuvor per Post erhaltene Gutschein für die Deutsche Bahn musste ich abgeben.
Nach der Anmeldung brachte mich die Dame zur medizinischen Untersuchung. Als erstes wurde ich von einer jungen Ärztin gewogen und musste in einen Becher pinkeln für den Drogentest. Es ging sofort weiter. Farbblinden und Sehtest. Ich habe alles richtig beantwortet bis auf ein Bild wo ich die Zahl nicht lesen konnte. Daraufhin sollte ich draußen Platz nehmen und warten.
Ich saß also 5 Minuten und dann kamen eine Sympathische ältere Doktorin und ihre Assistentin. Ich folge diesen zwei Damen also in ihr Büro/Arztzimmer wo ich zunächst befragt wurde. Krankengeschichte der Eltern, Erbkrankheiten Diabetes Operationen frühere Verletzungen etc..
Dies dauerte knapp 10min und wurde von mir mit der Unterschrift bestätigt. Jetzt sollte ich mich bis auf die Unterhose komplett entkleiden. Ich also halbnackt im Raum und das erste was Frau Doktor sagt: „ Sie trainieren wohl nur ihren Oberkörper wie ich sehe“ ich geschmeichelt und auch etwas peinlich erwiderte ja sieht man das so stark? Worauf sie sagte ja deutlich Sie sollten auch anfangen die Beine mitzutrainieren. Das mal am Rande. Ich sollte gerade stehen sie Tastete mich ab Schultern Hüfte etc. suchte nach auffälligen Leberflecken. Dann sollte ich mit den Fingerspitzen den Boden berühren. Wie ihr euch denken könnt und sie ahne kam ich grad mal bis zu den Kniegelenken.
Das sagte sie zu ihrer Assistentin „ XY Sehnenverkürzung…. Nein schreiben sie deutliche Sehnenverkürzung“. Dies vorweg ist auch der Grund warum ich T2 gemustert wurde ( Gebirgsjäger untauglich). Jetzt sollte ich mich auf die Trage legen und wurde erneut abgetastet und Blutdruck gemessen. Dann sollte ich schnell 20 Kniebeugen machen und es wurde 10mal hintereinander Blutdruck gemessen. Dies sollte zeigen wie schnell ich wieder in den Ruhepuls komme.
Mein Ruhepuls war erhöht Bemerkung „Treiben Sie ein wenig Ausdauersport dann wird das besser“. Sie sagte nun das war’s fast schon stellen Sie sich doch bitte hinter den Vorhang, ein Vorhang von der breite 1Meter man sah vorne und hinten vorbei naja, Hose ganz runter Becken abtasten, Hoden und nach vorne und Pobacken spreizen. Gemacht nicht schlimm fertig.
Dann sagte sie abschließend das sieht ja vom gesundheitlichen Super aus und viel Glück! Nehmen sie bitte ihre Akte mit zurück zur Anmeldung. Ich lief zurück zur Anmeldung und gab meine Akte ab, die Dame meint T2 mit einer Einschränkung gibt es nicht oft, ich frage und T1 gibt es das? Ja, alle 2 Wochen einer. Sie begleitete mich zum Computertest bzw. zum Warteraum dafür. Ich im Warteraum keine Ahnung wieviel Zeit mir bleibt und mein Brot runtergeschlungen wie ein schneunentrecher!
Ich wurde aufgerufen und es ging zum Computertest. Ich übe vorher doch einige Fragen in Mathe und der Matrizentest sowie Wortzusamenhang waren mir nicht schlüssig (ich bin Abiturient).
Nach dem Test wurde ich herausgeben und sollte im Warteraum Platz nehmen, warten auf das Psychologengespräch. Im Warteraum. die erste von 2 langen Wartezeiten knapp 20min, saßen bereits zwei Kandidaten, einer davon recht nett der andere ein totaler Dummschwäzer. Beide waren etwas dicker und ich dachte naja das so was in die Truppe kommt fraglich. Ich war als 3 von 4 an der Reihe zum Gespräch. Dieses Gespräch war die Letze und auch die schwerste Hürde. Der Offizier fragte mich mit Bedacht d.h. wenn man sich zu Anfangs verplappert fällt das auf. Es fragte mich zu beginn, was ich grad mache, was wenn die Bundeswehr sie ablehnt, was sind meine Hobbys, Ängste vor Auslands Einsatz, wieso zur Bundeswehr, würde ich in den Auslandseinsatz, was wären die schlimmsten Folgen, wie viele Soldaten sind im Ausland was ist der größte, wo ist die BW im Ausland etc.. Ich habe all diese Fragen im Internet schon gesehen und war darauf vorbereitet. Er war das ganze Gespräch über entweder gespielt emotionslos und angepisst oder er war einfach angepisst.
Nach diesen 10Minuten schrieb er in meiner Akte rum und sagte abschließend „ Tschüss und Willkommen in der Truppe“. Ich lieg wieder runter zur Anmeldung und in den Warteraum für den Ein- planer, hier 30min warten, dort traf ich auf Dummschwätzer. Dieser unterhielt sich mit einem coolen Kontaktsoldaten der den Neuen erzählen soll was die Truppengattungen machen unsw.. Auffallend von den 4 Anwesenden wusste nur ich wohin ich wollte (Panzergrenadier) der Rest bewirbt sich sozusagen einfach mal -.- . Der Dummschwätzer redet und dem Soldaten und belehrt diesen ständig eines Besseren… so ein typischer arroganter Depp wie man sie kennt.
Beim Einplaner hatte ich bangen, der Kontaktsoldat sagte das zu meinem Wunscheinberufungstermin vielleicht keine PzGr Stellen mehr frei sein könnten. Der Einplaner hatte dann noch eine Stelle für mich Stamm-, sowie Grundausbildung selbe Kaserne unterschiedliche Bataillone. 350km von meinem Heimatort weg –EGAL! Wer Träume leben will! Das Einplaner Gespräch ging etwa 20Minuten nur es wurde zwischendurch Telefoniert und einiges funktionierte nicht mit dem System…. Ein ein halb Stunden.
Danach ab zur Anmeldung Tschüss und auf den Heimwegmachen FREUEN! Erste Hürde geschafft.
Das ganze ging also 5 Stunden und es verging bis auf 2 mal Warten wie im Flug!
Ab diesem Tag ging mein 4 Monatiges Ausdauertraining los um vorbereitet zu sein.
Nach der Anmeldung brachte mich die Dame zur medizinischen Untersuchung. Als erstes wurde ich von einer jungen Ärztin gewogen und musste in einen Becher pinkeln für den Drogentest. Es ging sofort weiter. Farbblinden und Sehtest. Ich habe alles richtig beantwortet bis auf ein Bild wo ich die Zahl nicht lesen konnte. Daraufhin sollte ich draußen Platz nehmen und warten.
Ich saß also 5 Minuten und dann kamen eine Sympathische ältere Doktorin und ihre Assistentin. Ich folge diesen zwei Damen also in ihr Büro/Arztzimmer wo ich zunächst befragt wurde. Krankengeschichte der Eltern, Erbkrankheiten Diabetes Operationen frühere Verletzungen etc..
Dies dauerte knapp 10min und wurde von mir mit der Unterschrift bestätigt. Jetzt sollte ich mich bis auf die Unterhose komplett entkleiden. Ich also halbnackt im Raum und das erste was Frau Doktor sagt: „ Sie trainieren wohl nur ihren Oberkörper wie ich sehe“ ich geschmeichelt und auch etwas peinlich erwiderte ja sieht man das so stark? Worauf sie sagte ja deutlich Sie sollten auch anfangen die Beine mitzutrainieren. Das mal am Rande. Ich sollte gerade stehen sie Tastete mich ab Schultern Hüfte etc. suchte nach auffälligen Leberflecken. Dann sollte ich mit den Fingerspitzen den Boden berühren. Wie ihr euch denken könnt und sie ahne kam ich grad mal bis zu den Kniegelenken.
Das sagte sie zu ihrer Assistentin „ XY Sehnenverkürzung…. Nein schreiben sie deutliche Sehnenverkürzung“. Dies vorweg ist auch der Grund warum ich T2 gemustert wurde ( Gebirgsjäger untauglich). Jetzt sollte ich mich auf die Trage legen und wurde erneut abgetastet und Blutdruck gemessen. Dann sollte ich schnell 20 Kniebeugen machen und es wurde 10mal hintereinander Blutdruck gemessen. Dies sollte zeigen wie schnell ich wieder in den Ruhepuls komme.
Mein Ruhepuls war erhöht Bemerkung „Treiben Sie ein wenig Ausdauersport dann wird das besser“. Sie sagte nun das war’s fast schon stellen Sie sich doch bitte hinter den Vorhang, ein Vorhang von der breite 1Meter man sah vorne und hinten vorbei naja, Hose ganz runter Becken abtasten, Hoden und nach vorne und Pobacken spreizen. Gemacht nicht schlimm fertig.
Dann sagte sie abschließend das sieht ja vom gesundheitlichen Super aus und viel Glück! Nehmen sie bitte ihre Akte mit zurück zur Anmeldung. Ich lief zurück zur Anmeldung und gab meine Akte ab, die Dame meint T2 mit einer Einschränkung gibt es nicht oft, ich frage und T1 gibt es das? Ja, alle 2 Wochen einer. Sie begleitete mich zum Computertest bzw. zum Warteraum dafür. Ich im Warteraum keine Ahnung wieviel Zeit mir bleibt und mein Brot runtergeschlungen wie ein schneunentrecher!
Ich wurde aufgerufen und es ging zum Computertest. Ich übe vorher doch einige Fragen in Mathe und der Matrizentest sowie Wortzusamenhang waren mir nicht schlüssig (ich bin Abiturient).
Nach dem Test wurde ich herausgeben und sollte im Warteraum Platz nehmen, warten auf das Psychologengespräch. Im Warteraum. die erste von 2 langen Wartezeiten knapp 20min, saßen bereits zwei Kandidaten, einer davon recht nett der andere ein totaler Dummschwäzer. Beide waren etwas dicker und ich dachte naja das so was in die Truppe kommt fraglich. Ich war als 3 von 4 an der Reihe zum Gespräch. Dieses Gespräch war die Letze und auch die schwerste Hürde. Der Offizier fragte mich mit Bedacht d.h. wenn man sich zu Anfangs verplappert fällt das auf. Es fragte mich zu beginn, was ich grad mache, was wenn die Bundeswehr sie ablehnt, was sind meine Hobbys, Ängste vor Auslands Einsatz, wieso zur Bundeswehr, würde ich in den Auslandseinsatz, was wären die schlimmsten Folgen, wie viele Soldaten sind im Ausland was ist der größte, wo ist die BW im Ausland etc.. Ich habe all diese Fragen im Internet schon gesehen und war darauf vorbereitet. Er war das ganze Gespräch über entweder gespielt emotionslos und angepisst oder er war einfach angepisst.
Nach diesen 10Minuten schrieb er in meiner Akte rum und sagte abschließend „ Tschüss und Willkommen in der Truppe“. Ich lieg wieder runter zur Anmeldung und in den Warteraum für den Ein- planer, hier 30min warten, dort traf ich auf Dummschwätzer. Dieser unterhielt sich mit einem coolen Kontaktsoldaten der den Neuen erzählen soll was die Truppengattungen machen unsw.. Auffallend von den 4 Anwesenden wusste nur ich wohin ich wollte (Panzergrenadier) der Rest bewirbt sich sozusagen einfach mal -.- . Der Dummschwätzer redet und dem Soldaten und belehrt diesen ständig eines Besseren… so ein typischer arroganter Depp wie man sie kennt.
Beim Einplaner hatte ich bangen, der Kontaktsoldat sagte das zu meinem Wunscheinberufungstermin vielleicht keine PzGr Stellen mehr frei sein könnten. Der Einplaner hatte dann noch eine Stelle für mich Stamm-, sowie Grundausbildung selbe Kaserne unterschiedliche Bataillone. 350km von meinem Heimatort weg –EGAL! Wer Träume leben will! Das Einplaner Gespräch ging etwa 20Minuten nur es wurde zwischendurch Telefoniert und einiges funktionierte nicht mit dem System…. Ein ein halb Stunden.
Danach ab zur Anmeldung Tschüss und auf den Heimwegmachen FREUEN! Erste Hürde geschafft.
Das ganze ging also 5 Stunden und es verging bis auf 2 mal Warten wie im Flug!
Ab diesem Tag ging mein 4 Monatiges Ausdauertraining los um vorbereitet zu sein.
Mawani - 3. Jun, 16:44
